Home
Veranstaltungskalender
   
.
 
 
15. Jüdischer Kulturherbst 2018

Sonntag 14.10.2018

18:00 Uhr

Duo Folkadu

Das Duo Folkadu hat sich ganz der Musik Israels verschrieben. Mit Gesang, Trompete, Akkordeon und Percussion bringen sie sowohl traditionelle wie auch moderne israelische/jüdische Kompositionen in charmanter Kleinbesetzung auf die Bühne. Simon Japha wurde 1989 in Spanien geboren und wuchs bei München auf. Im Alter von sechs Jahren begann er Akkordeonunterricht zu nehmen, später kam das Schlagzeug dazu. Seit jeher ist die musikalische und stilistische Vielfalt ein wichtiger Aspekt seines Schaffens, die er in unterschiedlichen Projekten verwirklicht – so wie zusammen mit Yael Gat (Trompete und Gesang) im Duo Folkadu. Yael Gat stammt aus Israel. Mit 18 Jahren wurde Yael für das Programm „Outstanding Musician“ ausgewählt, begann danach ihren Militärdienst und spielte im IDF-Orchester zwei Jahre lang die erste Trompete. Danach absolvierte sie ein BA-Studium an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv, dem ein Masterstudium mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Theater in München folgte. Yael ist Stipendiatin verschiedener Stiftungen, u.a. des Deutschlandstipendiums und seit 2017 des Yehudi Menuhin Live Music Now-Förderprogramms.

Sonntag 04.11.2018

18:00 Uhr

Die Drei Kantoren "Schalom Rav al Israel"
Seit der Zeit der Bibel hat der Wunsch nach Frieden für Israel die Juden geprägt. Mehrere Gebetstexte, Pijutim, chassidische Lieder, Lieder auf Jiddisch und moderne Volkslieder beschäftigen sich mit dem Wunsch, endlich ein friedliches Leben im versprochenen Land, unter dem eigenen Weinstock oder Feigenbaum, zu erleben. Die mittlerweile deutschlandweit bekannt gewordene Gruppe Die Drei Kantoren schließt sich diesem Gebet an mit einem Programm voller Loblieder für Frieden für Israel und für die ganze Welt. Die Drei Kantoren (Tal Koch – Tenor, Amnon Seelig – Bariton, Assaf Levitin – Bass, Naaman Wagner – Klavier) bieten ein virtuoses, unterhaltsames und berührendes Konzert, das mit selbst arrangierter (und teils selbst komponierter) Musik den Bogen zwischen Klassikern der Chasanut bis zu modernen israelischen Volksliedern spannt.

Sonntag 02.12.2018

18:00 Uhr

Ira Givol und Nare Karoyan "Zwischen den Welten"
Der Israeli Ira Givol (Cello) und die Armenierin Nare Karoyan (Klavier) gestalten mit dem Konzert „Zwischen den Welten“ einen armenisch-jüdischen Abend. Nare Karoyan wuchs umgeben von zeitgenössischer Kunst und Vinyl-Platten in Jerewan auf. Sie hat bereits mit vielen einzigartigen Künstlerpersönlichkeiten zusammengearbeitet und mit Ira Givol eine erfolgreiche Konzertreise nach Armenien unternommen. Ira Givol hat nach seinem Studium an der Musikhochschule Köln als Mitglied des Tel-Aviv Trios und des Trios VIS zahlreiche Preise der Kammermusikwelt gewonnen. Gemeinsam gehen sie Fragen der Identität nach. Der gegenstandslose Ausdruck ihrer Musik kann sehr subtil Grenzen überwinden und Gemeinsamkeiten zwischen der armenischen und jüdischen Kultur aufzeigen. Und Gemeinsamkeiten gäbe es viel mehr als nur gefüllte Weinblätter bei Familienfesten, versprechen die beiden Künstler.

Sonntag 03.02.2019

18:00 Uhr

Monica Gutmann (Piano) und Ramon Jaffé (Violoncello) "Im Geiste des Jazz und Klassisches""
Die renommierte Pianistin Monica Gutman und der international tätige Cellist Ramón Jaffé präsentieren ein Gedenkkonzert für den vor 75 Jahren auf der Wülzburg umgekommenen, eminent bedeutenden Komponisten Erwin Schulhoff. Schulhoff war ein großer Grenzgänger, beheimatet in der Klassik, machte er immer wieder Ausflüge in die Welt des Jazz und schrieb Texte im Geiste des Dadaismus. Seine Musik wurde in unserer Zeit vor allem durch den großen Geiger Gidon Kremer, einem Landsmann R. Jaffés, dem breiteren Publikum näher gebracht. Schulhoffs Werke werden in diesem Programm umrahmt mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn, Ernest Bloch & Don Jaffé.

[top]
Politische Reihe 2018

Mittwoch 14.11.2018

19:30 Uhr

Die autoritäre Revolte - Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Referent: Prof. Dr. Volker Weiß, Hamburg
Moderation: Jochen Schmidt, hr
Ort: Synagoge, Liebigstraße 21a

Prof. Volker Weiß bietet eine umfangreiche Einführung in das Werden und Wesen der Neuen Rechten. Sein gleichnamiges Buch wird als scharfsinnige Darstellung der brisan-ten Entwicklung des neuen rechten Denkens beschrieben. Er porträtiert die wichtigsten Akteure der rechtspopulistischen Bewegungen, in einer dichten Darstellung von Geschichte und Gegenwart einer Neuen Rechten, deren Aufschwung nicht überraschend war. In seinem hochaktuellen Buch bietet Weiß die erste tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zu den rechtspopulistischen Phänomenen Pegida, AfD & Co, er beschreibt das vielfältige Spektrum der neuen rechten Bewegungen und untersucht die Herkunft und Vernetzung ihrer Kader. Mit seinem kenntnisreichen Blick in die deutsche Geschichte zerschlägt er die zentralen Mythen der Neuen Rechten und zeigt: Gegen-wärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit, die der Nationalsozialis-mus verdrängt hatte, wieder aufgegriffen. Volker Weiß veranschaulicht Übergänge von Konservativismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Die frappierende Erkennt-nis: »Abendländer« und Islamisten sind in ihrem Kampf gegen Selbstbestimmung Waffenbrüder. Ein aufklärerisches Buch, das die Dürftigkeit der neuen Bewegungen schonungslos entlarvt und zum Kampf gegen deren autoritäre Zumutungen aufruft.

Prof. Dr. phil. Volker Weiß, ist Historiker, Publizist, Dozent, er schreibt für Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Taz, Spiegel, Jungle World uvm. Von sich selbst sagt er: "Als promovierter Historiker und langjähriger Autor verbinde ich wissenschaftliche Kompetenz mit dem Vermittlungsauftrag des Journalisten. ... Meine Spezialität sind analytische Hintergrundstücke, die (nicht nur historische) Ereignisse in ihren Kontext stellen und deren Relevanz verdeutlichen.

Dienstag 04.12.2018

19:30 Uhr

Sprache und Ausgrenzung

Referentin: Prof. Dr. Sabine Schiffer, Frankfurt/Berlin
Moderation: Jochen Schmidt, hr
Ort: Synagoge, Liebigstraße 21a

Auch wohlmeinende Aussagen, wie die vom "guten Verhältnis von Deutschen und Juden" können ausgrenzenden Charakter haben. Oftmals wird aber die Wirkung von Sprache auf die Wahrnehmung unterschätzt und Medien unterstützen Polarisierungen. Erst bei offener Hassrede - und inzwischen immerhin dann - schalten sich warnende Stimmen in den Diskurs ein. Jedoch wird Rassismuskritik gerne mit dem Verweis auf Meinungsfreiheit bekämpft oder eine diskriminierte Gruppe gegen die andere ausgespielt. Wie lässt sich das Ernstnehmen sprachlicher Diskriminierung fördern und gemeinsam für ein solidari-sches Miteinander einstehen?

Prof. Dr. Sabine Schiffer ist Sprachwissenschaftlerin und Medienpädagogin, sie lehrt am Fach-bereich Journalismus und Kommunikation der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirt-schaft in Frankfurt. Sie befasst sich dabei vor allem mit Diskriminierung in öffentlichen Diskursen, insbesondere zu Themen wie Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus sowie Medien und Krieg. Ein Schwerpunkt sind die zu diesem Themenkomplex gehörigen Aktivitäten im Internet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Diskursanalyse, strategische Kommunikation, inter-kulturelle Kommunikation, Semiotik, qualitative Methoden der Sozialforschung, Relation zwischen PR und Journalismus, Minderheitendarstellungen in Medien

Gottesdienste und Feiertage
 

 

 

Rosch haSchana 5779
Sonntag 09.09.2018




19:00 Uhr

 

Erew Rosch Ha'schana


Abendgebet (19:34 Uhr Kerzenzünden)

 

Montag 10.09.2018

 

09:30 Uhr




19:00 Uhr

1. Tag Rosch Ha’schana

Morgengottesdienst, Schacharit und Mussaf Schofarblasen,
danach gegebenenfalls Taschlich am Ufer der Lahn

Abendgottesdienst, Mincha und Ma’ariv

Dienstag 11.09.2018

 

09:30 Uhr

2. Tag Rosch Ha’schana

Morgengottesdienst, Schacharit und Mussaf Schofarblasen

 
Jom Kippur
Dienstag 18.09.2018

19:15 Uhr

19:15 Uhr

Fastenbeginn und Kerzenzünden

Kol Nidre

Mittwoch 19.09.2018

09:30 Uhr

18:00 Uhr 18:20 Uhr 19:20 Uhr 20:19 Uhr

Morgengottesdienst

Mincha
Ne'ilah
Ma'ariv
Festausgang und Fastenende

Sukkot
Sonntag 23.09.2018 19:00 Uhr

Erew Sukkot Gebet (Lichtzünden 19:02 Uhr) Segen und feierlicher Kiddusch in der Sukkah

Mittwoch 26.09.2018 16:00 Uhr

Ein Nachmittag in der Sukkah mit Beni Pollak.

Donnerstag 27.09.2018 19:00 Uhr

Treffen in der Sukkah mit der GCJZ Marburg

Simchat Torah
Montag 01.10.2018 19:30 Uhr

Erew Simchat Torah: Maariv und Seder Hakafot, Kerzenzünden 19:52

[top]


Gottesdienste im Oktober
Freitag 19.10.2018
19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
Samstag 20.10.2018
19:00 Uhr Schabbatgottesdienst
Paraschat Lech-Lecha Gen 12,1-17,27
Haftara Jesaja 40,27-41,16

Gottesdienste im November
Freitag 02.11.2018
19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
Samstag 03.11.2018
19:00 Uhr Schabbatgottesdienst
Paraschat Chayei Sara Gen 23,1-25,18
Haftara 1. Kön 1,1-1,31
anschließend gemeinsamer Kiddusch

80. Gedenken der Reichspogromnacht 1938
Samstag 10.11.2018 18:30 Uhr

Gedenkstunde im Garten des Gedenkens in der Universitätsstraße


Gottesdienste im November/Dezember
Freitag 16.11.2018
19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
Freitag 30.11.2018
19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
Samstag 01.12.2018
19:00 Uhr Schabbatgottesdienst
Paraschat Vayeshev Gen 37,1-40,23
Haftara Amos 2,6-3,8
anschließend gemeinsamer Kiddusch

[top]

Chanukka
Sonntag 02.12.2018 00 Chanukka - 1. Kerzes
       
Montag 03.12.2018   Chanukka – 2. Kerze
     
Dienstag 04.12.2018   Chanukka - 3. Kerze
       
Mittwoch 05.12.2018 17:00 Uhr Chanukka - 4. Kerze
Chanukkanachmittag mit Beni Pollak
       
Donnerstag 06.12.2018
 

Chanukka - 5. Kerze

       
Freitag 07.12.2018  

Chanukka - 6. Kerze

       
Samstag 08.12.2018   Chanukka - 7. Kerze
       
Sonntag 09.12.2018 16:00 Uhr Chanukka - 8. Kerze
Große Chanukkafeier, ESG
 
 
Gottesdienste im Dezember
Freitag 14.12.2018 19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
 
 

Gottesdienste im Januar 2019
Freitag 11.01.2019 19:00 Uhr Kabbalat Schabbat
       

[top]

 
Kultur und Bildung
 
 
[top]
Geschichte, Politik und Judentum
- vertieft und erweitert -
Dienstags auf Anfrage 19:00 Uhr Vortrags- und Diskussionsabende zu Themen des Judentums und zur aktuellen politischen Situation in Israel und Nahost
Ort: Liebigstraße 21a
bitte aktuelle Termine im Büro erfragen!
06421-407430
 
[top]
Ivrith - Unterricht
Mittwochs
  Ivrith für Fortgeschrittene
(bitte vor Ort mit Beni Pollak für Zeiten und Details in Verbindung setzen)
       
      Ivrith für Anfänger
(bitte vor Ort mit Beni Pollak für Zeiten und Details in Verbindung setzen)

[top]

neues Haus
Geschichte
Judentum - Beitraege
Presseschau
Kooperation
Links
Kontakt